Wissenswertes

Tipps zur Anlage einer Wildblumenwiese

Wildblumenwiesen sind gegenüber sonstigen Grünflächengestaltungen ökologisch viel wertvoller, denn sie bieten vielen Insekten Schutz und Nahrung und dienen damit dem Erhalt auch vieler weiterer Arten. Außerdem werden Kosten zur Pflege der Flächen gespart, denn sie müssen viel seltener gemäht werden als z.B. Rasenflächen.

Wildblumen benötigen rel. mageren Boden. Will man eine Rasenfläche zu einer Wildblumenwiese umwandeln, dann sollten zunächst die Grassoden entfernt, dann der Boden etwas aufgelockert und (falls nötig) mit Sand vermischt werden.

Dann wird das Saatgut eingearbeitet – also eingeharkt und ggf. auch etwas angewalzt.

Das Saatgut könnte so ausgewählt werden, dass sich die Arten auch für das kommende Jahr selbst vermehren – andernfalls muss in jedem Jahr neu ausgesät werden. Auch das kann sich aber für die Kommunen rentieren, da Wildblumenflächen nur 1-2x im Jahr gemäht werden müssen.

Eine sehr gut bewährte und farbenprächtige Mischung, die jährlich erneuert werden sollte ist „Mössinger Sommer“, zu erhalten bei der Stadt Mössingen.

oder z.B. über

http://www.saatgut-manufaktur.de/onlineshop

Etwas dauerhaftere Arten, die nicht unbedingt in jedem Jahr neu ausgesät werden müssen, sind in folgenden Mischungen enthalten, die z.B. über

Fa. Florapresenta zu beziehen sind.

http://www.florapresenta.de/saaten/saattuetchen/?gclid=CLHKhZuViM8CFQu3GwodLNUJkg

Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg verwendet zur Zeit eine leicht abgewandelte Form der „Veitshöchheimer Bienenweide“ – eine Mischung aus niedrig wachsenden Wild- und Sommerblumen und nur einigen höheren Sonnenblumen dazwischen. Die Mischung ist z.B. zu beziehen über

https://bsv-saaten.de/landwirtschaft/bluehmischungen-1/naturplus-bwv-500-veitshoechheimer-bienenweide.html