WHU Anträge

WHU-Antrag zur Sitzung Ihres Ausschusses am 11.03.2019; Änderung der Parkplätze in der Heinrich-Sebelien-Straße

Sehr geehrter Herr Holowaty,

zur kommenden Sitzung des Planungs- und Bauausschusses stellt die WHU-Fraktion folgenden Antrag: Die Verwaltung möge prüfen, in wie weit die bisherigen ca. 24 querab zur Fahrbahn angeordneten Parkplätze in der Heinrich-Sebelien-Straße zwischen der Straße „Am Bahnbogen“ und der „Toom-Zu-/Abfahrt“ in wenige parallele Parkbuchten (jeweils maximal 2 PKW-Längen) wandelbar sind und mit dem so geschaffenen Raum sowohl der schmale östliche Gehweg, als auch die Straße verbreitert werden könnte. Zudem wäre dann auch Platz für einen Fahrradstreifen auf der westlichen Straßenseite.

Begründung:
Die Heinrich-Sebelien-Straße und speziell der östlich geführte Fußweg sind beide sehr schmal, in Bezug auf den ständig steigenden Verkehr im Gewerbegebiet, ausgeführt. Die querab zur Straße befindlichen Parkplätze engen die Straße ein, behindern Fußgänger auf dem schmalen Fußweg, erschweren die freie Sicht beim Verlassen des Toom-Parkplatzes und bilden eine generelle Gefährdung beim Rückwärtsausparken in die viel befahrene Heinrich-Sebelien-Straße.
Wenn nun die ca. 24 Parkplätze „90° gedreht“ würden, könnten parallel zur Fahrbahn ca. 6-8 Parkbuchten (jeweils maximal 2 PKW-Längen, um keine zusätzlichen Abstellmöglichkeiten für Sattelzüge zu schaffen) erstellt werden. Die freiwerdenden Flächen könnten dann zur Verbeiterung des östlichen Gehweges (als kombinierter Fuß- und Radweg) und der Straße (z.B. für einen Fahrradfahrstreifen auf der westlichen Lidl-Seite) genutzt werden. Dies würde die Verkehrssituation im Begegnungsverkehr, bei der Ausfahrt vom Toom-Parkplatz und nicht zuletzt die Sicherheit der Fußgänger (z.B. auch hier der Begegnungsverkehr zweier Kinderwagen) signifikant verbessern.
Straßenbäume, die auf Grund dieser Baumaßnahme ggf. entnommen werden müssten, müssen in dem neu anzulegenden Bereich direkt am Bahnbogen (s. Top 4, UNA vom 4.Feb. 2019) im Verhältnis mind. 1 zu 2 als Ersatzpflanzung platziert werden.
Parkplätze sind in dem gesamten direkten Umfeld zur Genüge vorhanden, insofern würde diese Reduktion keinerlei Beeinträchtigung mit sich bringen.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Schüller-Iwersen