WHU Pressemitteilungen

Verdrehte Welt in Kisdorfs CDU: Gegendarstellung der WHU zu einer Veröffentlichung des CDU-Ortsverbandes Kisdorf

In dem Infoheft “Ortsgespräch” (Ausgabe Dez. 2020) machte der CDU-Ortsverband Kisdorf auch die Wählergemeinschaft Henstedt-Ulzburg (WHU) für die zu erwartende Zunahme des Schwerlastverkehrs durch REWE und NETTO sowie für den damit in Verbindung stehenden, geplanten Ausbau der Gutenbergkreuzung verantwortlich.

Hierzu nimmt die WHU wie folgt Stellung: Diese Aussage der CDU Kisdorf ist grundfalsch! Richtig ist, dass sich die WHU bis zuletzt GEGEN die Ansiedlung des REWE-Konzerns ausgesprochen und entsprechend abgestimmt hat. So heißt es in einer WHU-Pressemitteilung aus dem Jahre 2018 beispielsweise:
Weitere Gründe für die Ablehnung sind auch die vielen ungelösten Verkehrsprobleme in den Nachbargemeinden, speziell die Ortsdurchfahrt in Kisdorf. Um gute nachbarschaftliche Beziehungen nicht zu zerstören, hätten wir uns andere Lösungen gewünscht.”
(https://w-h-u.de/aktuelles/aktuelles/whu-keine-zustimmung-zur-rewe-ansiedlung)

Auch dem geplanten Ausbau der Gutenbergkreuzung hat die WHU als einzige Fraktion nicht zugestimmt, wie dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde Henstedt-Ulzburg entnommen werden kann (Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 12.11.2018, TOP 9).

Vielmehr stellt die WHU fest, dass die Parteien CDU, FDP und SPD aus Henstedt-Ulzburg für die Ansiedlung des REWE-Konzerns sowie für den Ausbau der Gutenbergkreuzung gestimmt haben.

In der WHU fragt man sich: Weiß man es im CDU-Ortsverband Kisdorf nicht besser,
oder werden leicht nachprüfbare Tatsachen bewusst ins Gegenteil verdreht, um einen politischen Nutzen daraus zu ziehen? Wie die Antwort auf diese Frage auch lauten mag: Die WHU fordert den CDU-Ortsverband Kisdorf zu einer Richtigstellung auf!

Der WHU waren und sind gut nachbarschaftliche Beziehungen stets sehr wichtig und daher finden auf unsere Anregung hin seit einigen Jahren regelmäßiger Austausch auf Augenhöhe mit der Nachbarkommune Kisdorf statt.

Karin Honerlah für das Presseteam, 14. Dezember 2020