Karin Honerlah

Fraktionsvorsitzende

  • Finanz- und Wirtschaftsausschusses (Vorsitz)
  • Planungs- und Bauausschuss
  • SH-Gemeindetag
  • Wegezweckverband

Familienstand:
verheiratet, drei Töchter

Jahrgang:
1955

Beruf:
Juristin

Grund der Kandidatur:
Ich bin hier aufgewachsen und möchte mitgestalten und mitwirken, damit unser Henstedt-Ulzburg lebenswert bleibt. Mitmischen, sich einbringen, gut vorbereitet und informiert sein, das ist mir wichtig, weil Vieles hier nicht optimal gestaltet ist. Ein konstruktiv kritischer Blick auf die Abläufe und Entwicklungen ist notwendig, wenn Veränderungen ernsthaft angepackt werden sollen.

Interessen in der politischen Arbeit:
Ortsentwicklung ist die Überschrift. Eine langfristig gute und tragbare Entwicklung ist mein Wunsch, so dass unsere Kinder und Enkel hier Lebensqualität und auch gute finanzielle Rahmenbedingungen in der Gemeinde vorfinden.

Was möchte ich erreichen?
Dass alle politisch Gewählten weiter denken als eine Wahlperiode dauert. Dass nachhaltige Entscheidungen getroffen werden, die unseren Ort stärken. Und dass nicht die letzte Lücke zugebaut wird. Wir sind zunächst unseren Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet und unsere gute Lage in der Metropolregion ist ein Trumpf. Ein falsch verstandenes Fortschrittsdenken führt jedoch zu einem Wachstum um jeden Preis und zum Verlust von Attraktivität und Lebensqualität. Und die Verkehrsprobleme werden größer.  Wir haben immer noch zu wenig Kitaplätze, Schulen müssen renoviert bzw. neu gebaut werden. Packen wir doch diese Probleme an und sorgen für ausreichende Infrastruktur.

Mein Motto:
Weniger ist manchmal mehr.

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Ulzburg,
als Ihre WHU-Direktkandidatin im Wahlkreis 3 stelle ich mich Ihnen vor:

Ich bin Karin Honerlah, Juristin, verheiratet, habe drei erwachsene Töchter und bin in Ulzburg aufgewachsen. Seit gut 25 Jahren lebe ich wieder im Ort, alles ist mir hier bestens vertraut.

Als 5-Jährige überquerte man die Hamburger Straße selbstverständlich allein und ohne jede Ampelanlage, spielte draußen, Kindergärten gab es nicht. Ich besuchte die Grundschule Schulstraße und lernte früh Trecker fahren.

Vieles hat sich seitdem verändert. Meine Verbundenheit zum Ort blieb und ist Motivation für mein ehrenamtliches Engagement.

Seit 15 Jahren bin ich nun in der Gemeindevertretung aktiv, WHU-Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Hauptausschusses. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und erlebt. Politik ist deutlich transparenter geworden, alle Sitzungsunterlagen sind öffentlich zugänglich geworden und Bürger können sich besser beteiligen. Dafür habe ich mich mit der WHU eingesetzt.

Besonders liegt mir eine bessere Ortsentwicklung am Herzen und der Erhalt unserer Lebensqualität trotz und wegen der Nähe zu Hamburg. Ich habe mich für die Baumschutzsatzung stark gemacht. Schon vor acht Jahren haben wir erfolgreich Blühwiesen eingeführt, damit die Artenvielfalt gestärkt und dem heute allgegenwärtigen Insekten- und Bienensterben entgegengewirkt wird. Wir haben Drogerie- und Supermärkte zum freiwilligen Verzicht auf kostenlose Plastiktüten bewegt und auf Initiative der WHU Carsharing in Ulzburg platzieren können.

Dass eine weitere Hochspannungsleitung durch den Ort geplant wird, hat die übrige Politik allein von der wachsamen WHU vernommen. Vieles wurde hier verschlafen. Ich werde mich weiterhin im Planverfahren für die Interessen der Bürger einsetzen.

Die WHU hat beim Thema Innenentwicklung die Bürgermeinung z.B. beim Bebauungsplan Kronskamp in beispielhafter Weise umgesetzt. Das wollen wir fortführen. Dort können dem Wunsch der Anwohner entsprechend auf den großen Einfamilienhausgrundstücken zwei Doppelhäuser gebaut werden, aber nicht überall Mehrfamilienhäuser mit zehn und mehr Wohneinheiten.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass der zukünftige Wohnraumbedarf auch durch rücksichtsvolle Innenentwicklung geschaffen wird. Wir nutzen damit zugleich die vorhandene Infrastruktur. Das ist für uns alle kostengünstiger als Neubaugebiete auf der grünen Wiese. Wir wollen nur Gewerbebetriebe ansiedeln, die hinreichende Aussicht auf zumindest durchschnittliche Gewerbesteuerzahlung bieten. Logistikunternehmen zählen nicht hierzu und bringen zudem noch weiteren LKW-Verkehr auf unsere ohnehin schon stark belasteten Straßen. Es macht keinen Sinn, große Gewerbeflächen für geringe Steuereinnahmen zu vergeben und dann schnell die nächsten Gewerbegebiete auszuweisen. Das Land ist nun einmal endlich.

Herzlichst,
Ihre Karin Honerlah

Telefon:04193-5862
E-Mail:k.honerlah["at"]w-h-u["."]de