Stefan Schneider

  • Finanz- und Wirtschaftsausschuss (Stellv. Vorsitz)
  • Kindergartenbeirat

Familienstand:
Verheiratet, 2 Kinder

Jahrgang:
1970

Beruf:
Diplom-Betriebswirt, PMP

Grund der Kandidatur:
Henstedt-Ulzburg bietet eine gute Mischung aus Infrastruktur und Wohnen im Grünen. Jedoch wird unsere Gemeinde an der Wohnbevölkerung vorbei mehr als Baufeld gesehen, welches zu vermarkten wäre. Ich sehe das anders: Wir müssen die Vorzüge unseres Wohnortes bewahren und verstärken. Und die Probleme angehen, wo immer sich Handlungsspielraum anbietet. Ich habe die Grenzen der Mitwirkung im Rahmen der Bürgerinitiative Ortsentwicklung erlebt und biete meine Mitarbeit nun im offiziellen Rahmen an. Damit wir Anwohner im Zentrum aller Ortsgestaltung stehen.

Interessen in der politischen Arbeit:
Mir ist moderne und an den Interessen der Bevölkerung ausgerichtete Orts- und Gewerbeentwicklung wichtig. Wertschätzung für bedarfsorientierte Wahrnehmung sozialstaatlicher Verantwortung der Kommune.

Was möchte ich erreichen?
Begrenzung der Auswirkungen von Gewerbebetrieben auf die Wohnbevölkerung, Schaffung von tragfähigem Potential für Gewerbesteuer und Arbeitsplätze im Ort, mit denen das Pendlerwesen zurückgeführt werden kann. Nutzung noch vorhandener Bauflächen vorrangig für geförderten Wohnraum. Erarbeitung des integrierten Gemeindeentwicklungsplans als Basis für weiterreichende Planungen. Ambitionierte Verbesserungen im Schulwesen. Effektivere Kontrolle der Verwaltung durch die Politik.

Mein Motto:
Planen, machen, reflektieren. Immer wieder.

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bin Ihr Kandidat der WHU für die Kommunalwahl im Wahlkreis 2 am 6. Mai 2018 und möchte mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Stefan Schneider (47) und ich wohne in der Usedomer Straße. Wir sind 2011 zugezogen und haben uns zunächst mit viel Eigenarbeit dem neuen Haus und besonders der Gartenanlage gewidmet. Uns gefiel an Henstedt-Ulzburg die gute Mischung aus Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und ÖPNV einerseits und die schnell erreichbare grüne Umgebung andererseits.

Ich bin auch bei der überparteilichen Bürgerbewegung Pulse of Europe Hamburg engagiert und generell politisch interessiert. 2017 war ich zusätzlich bei der Bürgerinitiative Ortsentwicklung aktiv.
Nach knapp 7 Jahren vor Ort ist mir klar geworden, dass unsere Großgemeinde eine ungünstige Struktur für weiteres nennenswertes Wachstum hat. Die weitere Ortsentwicklung muss jetzt überlegt angegangen werden, damit die aktuell noch gegebene Lebensqualität für uns in Henstedt-Ulzburg gewahrt bleibt. Die bisherige Mehrheit der Gemeindevertretung und die Gemeindeverwaltung treiben immer noch weitere Großbauprojekte voran, für die unsere vorhandene Infrastruktur keine weitere Aufnahmekapazität mehr hat.

Wir akzeptieren, dass ein gewisses Maß an Wachstum auch künftig stattfinden wird, möchten dies aber deutlich stärker an den Interessen der Wohnbevölkerung und dem Schutz unserer grünen Umgebung ausrichten.
Wir brauchen Arbeitsplätze im Ort, die zu den Qualifikationen der Arbeitssuchenden und Auspendler passen.
Damit wir zumindest den Pendlerverkehr etwas verringern können.

Und wir brauchen auskömmliche Gewerbesteuern für jeden Hektar Gewerbefläche, denn unsere kommunale Infrastruktur, Schulen und Kitas sowie der soziale Wohnungsbau kosten viel Geld. Das Alstergymnasium muss sogar erneuert werden! Eine wirtschaftliche Ausgabenstruktur im Rathaus ist hierbei ebenfalls unerlässlich. Die Gemeindepolitik ist hier gefragt, der Verwaltung eine wirksame politische Kontrolle zur Seite zu stellen.
Zuletzt haben wir stattdessen zwei neue Logistikzentren bekommen: Das von Netto wird bald in Betrieb gehen und uns mehr LKW-Verkehr auf die Straßen bringen. Leider erwirtschaften Logistikbetriebe deutlich weniger Steueraufkommen je Hektar Flächenverbrauch als andere Branchen. Und ein mehr als doppelt so großes zweites Lager von REWE wurde jüngst beschlossen. Hier bleibt nur noch, die Einhaltung der Vereinbarungen mit den Betreibern zu überwachen.

Ein drittes Logistikzentrum steht derzeit nicht offiziell auf der Agenda, ist jedoch bei derzeitigem Entscheidungsmodus gut denkbar. Und es war schon von einem neuen Gewerbegebiet an der Westerwohlder Straße die Rede. Dies sollte von einer politischen Mehrheit entschieden werden, die diesmal nicht willfährig die Interessen von uns Anwohnern opfert und stattdessen eine wählerische und an Qualität orientierte Gewerbeansiedlung durchsetzt. Ein Heranrücken solcher Betriebe mit riesigem Flächenbedarf an unsere Wohngebiete sollten wir sehr kritisch begleiten und steuern.
Die Gemeindevertretung einer Kommune ist Freizeitpolitik. Irgendwer aus unserer  Mitte muss es also machen.

Ich habe mich entschlossen, Ihnen mein ehrenamtliches Engagement anzubieten und möchte Sie ermutigen, Ihre Stimme der WHU und damit mir als Ihrem Direktkandidaten zu geben. Damit ich mich für uns alle im Sinne unserer Wohn- und Lebensqualität aktiv und mit Elan einsetzen kann.

Herzlichst, Ihr Stefan Schneider

Telefon:0170-3326668
E-Mail:s.schneider["at"]w-h-u["."]de